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Lambdasonden im LeistungstestMit der Einführung des Katalysators rückte auch die Lambdasonde in die Köpfe der umweltbewußten Autofahrer. Von ihrer Funktionsfähigkeit hängt aber nicht nur die Effizienz des Katalysators ab. Ausgefallene oder defekte Lambdasonden verursachen eine ganze Reihe von Problemen, wie zum Beispiel erhöhten Kraftstoffverbrauch, Ausfall und Beschädigung des Katalysators, schlechtes Fahrverhalten und - last but not least - auch das Nichtbestehen der AU.
Aus diesen gewichtigen Gründen werden Lambdasonden auch regelmäßig, bei jeder Inspektion und der Abgabe des Autos zur AU, auf ihre Funktion getestet. Dabei gibt es unterschiedliche, sich ergänzende Methoden:
Funktionstest mit Oszilloskop
Vor Testbeginn wird sichergestellt, dass der Motor nach den Angaben des Herstellers korrekt eingestellt ist. Anschließend wird mit der entsprechenden Anschlußvorrichtung der Sondeneingang an das Oszilloskop angeschlossen, wobei die Sonde nicht von der Motorsteuerung getrennt werden darf. Bei einer Motordrehzahl von ca. 2000 U/min. zeigt sich, die richtige Funktion der Lambdasonde vorausgesetzt, ein Spannungssprung zwischen ca. 0,2 Volt und 0,8 Volt im Rahmen einer Reaktionszeit (mager-fett) von ca. 300 Millisekunden. Die Reaktionszeit „fett-mager“ liegt im gleichen Bereich. Ist der Sondenausgang konstant oder die Reaktionszeit zu langsam, muss die Lambdasonde ausgetauscht werden.
Sichtprüfung
Obwohl die Sichtprüfung allein nicht ausreichen kann, um die Funktionsfähigkeit der Lambdasonde festzustellen, sind grundsätzlich alle Anschlußleitungen, Stecker und Sondenkörper vor dem Funktionstest optisch zu kontrollieren, da auch hier eventuelle Abweichungen das Sondensignal verfälschen können.
Sichtprüfung Sondenschutzrohr
Über mögliche Fehlfunktionen kann bereits der Zustand des Sondenschutzrohres dem Fachmann Aufschluss geben.
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